Terminplan Bericht zum ersten Kart- Nachtrennen  
 
     
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Rennbericht zum 06./07. Juni 2014 in Cheb

Wenn es dunkel wird in Tschechien....

Ein besonderes Highlight stand am Wochenende 06./07.06. 2015 an. Erstmal in der Geschichte des deutschen Kartsports wurde ein Nachtrennen ausgetragen. Der Veranstalter, die Karttrophy Weiß/Blau, trug dieses auf der Rennstrecke im tschechischen Cheb aus. Das Kartteam Oderwitz und NA-Kartracing waren mittendrin...

Eins schon mal vornweg: Es war ein brütendheißes Wochenende und keiner der Piloten bedauerte das die Rennen bei Nacht stattfanden.

Luca freute sich sehr auf das Wochenende auf seiner Lieblingstrecke.Schon am Freitag konnte er fleißig trainieren und es wurde eine brauchbare Abstimmung für sein Rennkart gefunden.

Am Samstag standen noch 2 freie Trainings an . Beide waren sehr zufriedenstellend und es konnte nun um die Startplätze im Zeittraining gehen. Dieses wurde bei den Bambinis gegen 16.00 Uhr ausgetragen.

Luca war sehr motiviert und sein Kart wurde im Verlaufe des Zeittrainings immer schneller. Da es mittlerweile verdammt eng bei den Bambinis zugeht war es für Luca „nur“ der 6. Startplatz.

Gegen 18.00 Uhr wurde das 1. Rennen der Bambinis gestartet. Die Lichtverhältnisse waren da noch tageslichtähnlich. Luca erwischte einen mäßigen Start und er verlor dabei gleich 3 Startplätze. Aber er machte von Anfang an Druck und holte sich im Verlauf des Rennens einige Plätze wieder. Bei einem Überholmanöver kurz vor Rennende fuhr er mit Kimi Kappler Seite an Seite durch die Kurve. Dabei kam es zwischen den beiden zu einer Berührung und leider drehte sich Kimi dabei, konnte aber weiterfahren so das er keinen weiteren Platz verlor. Luca kam als 5. ins Ziel.

Luca ging nach dem Rennen zu Kimi und entschuldigte sich für dieses Manöver was aber bei weitem keine Absicht war. Im Team waren sich alle einig: Luca hat da wirklich sportliche Größe gezeigt, nicht selbstverständlich im Alter von 10 Jahren!! Und auch die Väter der 2 „Kampfhähne“ tranken so gegen halb 3 nachts noch gemeinsam ganz entspannt ein Bierchen. Solche Momente machen solche Wochenenden doch noch versöhnlich.

Leider hat Luca für diesen „normalen“ Rennvorfall einen Verwarnung erhalten.Leider deshalb weil sich dieses auf das 2. Rennen auswirkte. Schon beim Start, diesmal unter Flutlicht, ist er unheimlich verhalten losgefahren um ja niemanden zu berühren und hat dadurch etliche Positionen verloren.Und auch im Rennen war an überholen nicht zu denken.Mit zuviel gebremsten Schaum überstand er das Rennen als 8.!!!! Seine Rundenzeiten lagen dabei 2 Sekunden hinter denen der Spitze!!! Normalerweise fährt er genauso schnell oder der Abstand beträgt nur wenige Zehntel!!!
Auch wenn es hart ist gehört auch dies zum Lernprozess im Motorsport und Luca muß lernen mit solchen Situationen umzugehen. Für die Meisterschaft ist dies alles andere als günstig, verloren wir dadurch doch wieder wertvolle Punkte.

Aber wie heißt unser Teammotto: Was uns nicht umbringt macht uns nur noch stärker.

Ein Dankeschön mal an dieser Stelle an die Verantwortlichen der KTWB und an den Bahnbetreiber Milos die hier ein wahnsinnig „geiles“ Wochenende auf die Beine gestellt haben.
Als Überraschung hatte der Bahnbereiber noch ein Feuerwerk ausgerichtet was einen krönenden Abschluß dieses unvergeßlichen Ereignisses darstellte.

Noch ein kleinen Höhepunkt gab es: Der Papa von Luca setzte sich nach fast einem Jahr Pause und ohne Training wieder mal ins Schaltkart.Auch er wollte wenigstens einmal in seiner „Karriere“ einmal ein Nachtrennen fahren.In seiner Klasse gingen 36 Piloten an den Start!!!!! Silvio platzierte sich auf Startplatz 10 mit nur knapp einer halben Sekunde Rückstand auf die Pole!!!
Nach einem harten und „geilen“ Rennen kam er als 9. ins Ziel.
Gegen 1.00 Uhr nachts wurde das 2. Rennen gestartet.Nach einem guten Start fand sich Silvio auf Position 8 wieder.Noch im Verlaufe der ersten Runde konnte er sich bis auf Platz 5 vorarbeiten.In der 2. Runde verlor er allerdings durch einen kleinen Fahrfehler wieder einen Platz an einen Konkurrenten. Diese Position konnte er behaupten bis am Ende der langen Geraden einer der Vordermänner sich im Kurvenscheitelpunkt drehte. Es gab keine Möglichkeit auszuweichen und die Folge war eine leichte Kollision. Zu allem Überfluß ging dabei auch noch der Motor aus. Das Schaltkart musste wieder angeschoben werden , mittlerweile war Silvio Letzter. Im Verlaufe der letzten Runden konnte er sich aber wenigstens noch auf Platz 25 vorarbeiten. Schade, denn ohne diesen Zwischenfall wäre einiges dringewesen. Aber so ist der Motorsport, hart aber herzlich.

Ein RIESENDANK an Mario Stoyan der Silvio sein SGM-Kraftpaket zur Verfügung stellte. Das war Teamwork vom allerfeinsten!!!! Auch einen RIESENDANK an Volker Gründer der sich um das Renngerät von Luca kümmerte. Es war ein super Wochenende.

Wir freuen uns auf die weiteren Rennen und wünschen allen die uns kennen bis dahin eine schöne und streßfreie Zeit.

Euer Kartteam Oderwitz und NA-Kartracing.
































 
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