Terminplan DMV Silberpokal in Oppenrod am 16.10.2011  
 
     
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Silberpokal in Oppenrod

16.10.2011

Der DMV-Silberpokal wird seit 2008 alljährlich im Herbst ausgefahren. Dieses Ereignis gilt allgemein als Krone des Clubsports. Und diesem Anspruch wurde auch die vierte Ausgabe unter der Regie des KCD90 Oppenrod gerecht. Sechs deutsche Regionalserien hatten ihre Punktbesten nach Oppenrod geschickt: 124 Fahrerinnen und Fahrer nahmen daran teil. Das ist das beste Nennergebnis in den vier Jahren Silberpokal-Tradition! Wie zu hören war, wollen sich in der kommenden Saison weitere Regionalserien anschließen. Aufgebaut war die Veranstaltung wie ein internationales Lizenzrennen ľalle Posten waren mit Fachleuten ersten Ranges besetzt.

Vom ADMV Freizeit Kart Cup, der auch als Regionalserie Ost im DMV Clubsport geführt wird, hatten sich der Görlitzer Clemens Dutschmann und vom Team Heiduschke, Dörte Rösner aus Meuro zum Silberpokal eingeschrieben. Beide in der Kart Königsklasse KZ2. Vom Kartteam Oderwitz traten ebenfalls Tobias Nath und Max Zschuppe in den Klassen Micro Max bzw. Mini Max an. Beide bestritten die zurückliegende Saison äußerst erfolgreich in der Rotax Max Challange.

Bereits am Freitag waren die meisten angereist, so auch die Rennfahrer vom Kartteam Oderweitz mit ihren Mechanikern. Bestes Herbstwetter war vorausgesagt und die Prognosen stimmten. Nur die Nächte waren mit minus 3░C schon etwas kalt und bereiteten einige Probleme. Am Samstag früh kämpften die Mechaniker mit einer eingefrorenen Wasserpumpe am Kart von Clemens Dutschmann und am Samstag abend fiel wegen Überlastung der Leitungen der Strom im Fahrerlager aus und so gab es bis Sonntag Mittag im Schrauberzelt weder Licht noch Heizung. Trotzdem kamen alle mit ihren Test- und Einstellfahrten gut voran. Für Clemens Dutschmann galt es gleich mehrere Herausforderungen zu meistern. Zum Einen war es eine für ihn unbekannte Rennstrecke, die zwar sehr interessant ist, aber auch einige ganz spezielle Schwierigkeiten aufzuweisen hat. Zum anderen war sein vertrauter Mechaniker und Teamchef krankheitsbedingt ausgefallen. Als Drittes standen ihm für dieses Wochenende andere Motoren als die sonst gewohnten zur Verfügung. Dazu kam noch, daß sich der 20 jährige selbst mit einer starken Erkältung quälte. Sein großes Ziel war, unter die besten 10 zu kommen. 21 Fahrer gingen in seiner Klasse an den Start, damit war es mit Abstand das größte Feld. Darunter frühere Silberpokalgewinner und andere Größen im deutschen Kartsport. Bereits in den Trainingssitzungen zeigte sich, wie eng die Leistungsdichte war.

Im Zeittraining am Sonntag hielt sich Dutschmann lange Zeit in den top 10. In den letzten zwei Runden wurde er dann noch um zwei Plätze nach hinten gereicht und mußte so von Platz 12 in das erste Rennen starten. Sein Start war absolut perfekt. Vor ihm gab es allerdings einige Probleme und so blieb er im Pulk wieder stecken und konnte keine Plätze gewinnen. Er fuhr ein fehlerfreies Rennen, kam aber nicht wirklich in die Position seine Kontrahenten angreifen zu können, so daß er sein großes Ziel schon langsam schwinden sah. Einige Kleinigkeiten an der Chassiseinstellung wurden für das zweite Rennen noch geändert und Clemens Dutschmann bewieß, daß er ein großer Kämpfer ist. Wieder legte er einen Traumstart auf den Asphalt und gewann dabei sofort zwei Plätze. Schon in den ersten Runden zeigte sich, daß er noch weiter angreifen konnte. Mehrmals war er an der einzigen Stelle, an der auf dieser Strecke Überholmanöver möglich sind in Schlagdistanz, mußte aber immer wieder zurückstecken um keinen Abflug zu riskieren. Fünf Runden waren noch zu fahren als es ihm endlich gelang, seinen Gegner erfolgreich auszubremsen. Sofort konnte er sich von ihm absetzen. Nun waren allerdings zu wenige Runden verblieben um noch weiter angreifen zu können. Immerhin gelang mit Platz 9 der Sprung unter die 10 besten Kartfahrer im deutschen Clubsport. Der Sieg ging an den Sieger des Rhein-Main Kart Cup 2011, Thomas Schuhmacher aus Nautoth.

Ebenfalls absolute Spannung war in den Rennen der beiden Rotax Piloten des Kart Teams. Tobias Nath konnte sich in der Klasse Micro Max im Zeittraining den 3. Startplatz sichern. Im ersten Rennen gewann er am Start eine Position, bekam dann einige Probleme und wurde zwei Plätze nach hinten gereicht. Mit einer starken fahrerischen Leistung holte er die zwei Plätze aber wieder zurück und wurde Zweiter. In einem ebenso starken und spannenden zweiten Rennen sah der 10-jährige wieder als Zweiter die schwarz/weiß karrierte Flagge.

Dem Hainewalder Max Zschuppe gelang im Zeittraining ebenfalls der Sprung in die zweite Startreihe auf Platz 3. Auch er konnte das erste Rennen mit einer starken Leistung als Zweiter beenden. Im zweiten Rennen entwickelte sich, nachdem Zschuppe seinen Platz beim Start verteidigen konnte, ein Rad an Rad Kampf um die Podestplätze. Fehlerfrei verteidigte sich der 12 jährige. Die letzte Kurve vor der Ziellinie konnte seine Verfolgerin dann doch noch für einen erfolgreichen Angriff nutzen und so kam es zu einem Fotofinnish, in dem Max Zschuppe doch noch den Kürzeren zog und somit Dritter wurde.

Ein insgesamt großer, geschlossener Erfolg für das Kartteam Oderwitz und damit auch für die Clubsportregion Ost, der schon jetzt Spannung für die nächste Saison verspricht. Die Kartsportler verabschieden sich damit erst einmal in die Winterpause.





























 
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